Lechner & Lechner
Architects
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Above the trees / Lechner & Lechner Architects
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von Anton Giuroiu | Veröffentlicht am: 25. Februar 2025 | Aktualisiert am: 26. Februar 2025
(Vom Englischen ins Deutsche übersetzt)
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Architekten: Lechner & Lechner Architects
Fläche: 224 m² Jahr: 2019
Fotografie: Melissa Zgouridi & Julian Höck
Hersteller: Archicad, Baumeister Steiner, Binderholz, Bruckner, Holzform
Leitende Architektin: Christine Lechner In
Mitarbeit: Michael Trixl
Statik: Thomas Forsthuber
Bauphysik: Denise Gappmaier
Stadt: Salzburg
Land: Österreich.
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Über den Bäumen ist ein Wohnprojekt von Lechner & Lechner Architects in Salzburg, Österreich, das sich mit dem steilen Gelände des Grundstücks auseinandersetzt und eine Struktur schafft, die mit ihrer Umgebung verschmilzt. Das kompakte Design kombiniert Sichtbeton, Holz und Stahl und betont die Authentizität der Materialien, während es zugleich panoramische Ausblicke auf die Salzburger Berglandschaft rahmt. Bodentiefe Verglasungen, auskragende Terrassen und ein sorgfältig verjüngter Grundriss verstärken die räumliche Beziehung zur Landschaft.
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Das Obergeschoss, in dem sich die zentralen Wohnbereiche befinden, kragt nach außen aus und bildet ein schützendes Vordach über dem Vorplatz, was das Gefühl von Erhabenheit zusätzlich unterstreicht. Das 2019 fertiggestellte Haus vermittelt das Erlebnis eines Observatoriums, das über den Baumkronen zu schweben scheint.
„Wir schätzen Materialien, die roh und „authentisch“ wirken. Dazu zählen unterschiedliche Holzoberflächen, rohes Eisen und Sichtbeton – eingesetzt dort, wo sie aus brandschutztechnischen Gründen erforderlich sind oder in direktem Kontakt mit dem Boden stehen. Nichts wird verborgen; vielmehr stellen wir die inhärente Schönheit der Materialien in ihrem ursprünglichen, unverfälschten Zustand bewusst zur Schau.“ Interview mit Christine Lechner, Lechner & Lechner Architects
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Über den Bäumen, auf einem steilen Hang in Salzburg, Österreich, gelegen, nutzt das Wohnhaus seine erhöhte Position, um mit den unterschiedlichen Geländeniveaus in Dialog zu treten. Erschlossen über eine schmale Bergstraße, verbindet die Struktur Innen- und Außenräume und rahmt zugleich weite Ausblicke in die umgebende Landschaft. Mit Ausnahme des überdachten Vorplatzes auf Erdgeschossebene ist das Haus als kompaktes Volumen konzipiert. Dieser Vorplatz, unter dem auskragenden Obergeschoss angeordnet, schafft innerhalb des rauen Terrains ein klar definiertes horizontales Plateau. Bodentiefe Verglasungen, gezielt auf Balkone und Terrassen nach Osten, Süden und Westen ausgerichtet, stärken die Verbindung zum Außenraum und modulieren zugleich den natürlichen Lichteinfall im Tagesverlauf.
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Der Grundriss verjüngt sich allmählich in Richtung Aussicht und lenkt den Blick konsequent auf das ferne Bergpanorama – selbst aus privaten Bereichen wie der Badewanne. Von der stadtseitigen Erschließung aus erscheint das Wohnhaus als schlanke, zurückhaltende Struktur, die sich subtil in das Gelände einfügt.
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Der Entwurf ist über drei Ebenen organisiert: Der Zugang erfolgt über den Vorplatz und führt in ein Vorzimmer im ersten Obergeschoss, das sowohl als Übergangsraum als auch – bedingt durch die Hanglage – als Pufferzone fungiert. Auf dieser Ebene befinden sich zudem die Gästezimmer sowie ein transluzentes Bad, in dem Ausblicke bewusst zurückgehalten werden, um das Moment der Entdeckung zu steigern. Die zentralen Wohnbereiche sind im obersten Geschoss angeordnet, wo das Bauvolumen nach außen auskragt und ein Dachvordach über dem Vorplatz bildet.
Die Architekt:innen entwarfen einen Wohnraum, der das Gefühl eines erhöhten Observatoriums vermittelt und über den Baumkronen zu schweben scheint. Die Materialpalette bleibt bewusst sichtbar und schafft einen Dialog zwischen rohen und verfeinerten Oberflächen. Die Kombination aus Holzbauweise, Sichtbetonwänden und Gusselementen erzeugt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wärme und konstruktiver Klarheit.
Tragende Bauteile in direktem Kontakt mit dem Boden sowie der Gebäudekern sind aus Stahlbeton ausgeführt, während Wände, Decken und die oberen Geschosse vollständig in Holzbauweise realisiert wurden. Stahlträger und Stützen bleiben gezielt sichtbar und unterstreichen die konstruktive Ehrlichkeit, indem sie die Authentizität der Materialien zeigen statt sie zu verbergen.
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Im Zentrum des Obergeschosses entfalten sich Küche und Wohnbereich zu einem großzügigen Panoramaraum mit ungehinderten Blicken auf die Salzburger Berglandschaft. Das Zusammenspiel von Beton und Holz setzt sich in der Küche fort, wo eine monolithische Kochinsel aus Beton und ein offener Kamin als prägende Elemente fungieren und einen Ort des Zusammenkommens schaffen. Vor dem Bergpanorama positioniert, verstärkt die freistehende Kücheneinheit die enge Verbindung des Hauses zu seiner Umgebung.
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Eine Abfolge auskragender Vordächer und Terrassen sorgt für Verschattung und reguliert zugleich die Offenheit der großflächigen Verglasungen, wodurch sowohl klimatischer Komfort als auch ein Gefühl von Geborgenheit gewährleistet werden. In die Vordächer integrierte Öffnungen erzeugen ein lebendiges Spiel aus Tageslicht im Innenraum. Eine dieser Öffnungen führt auf die Dachterrasse mit Sauna, wo die Bewohner:innen die wechselnde alpine Atmosphäre erleben und den Sonnenuntergang über den Bergen genießen können.
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