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Lechner & Lechner
Architects
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Amorph Livingsculpture | Residence in Austria
Architektur: Architekturbüro Lechner & Lechner Fotografie: Julian Höck
(Orginaltext auf Englisch)
Organische Geometrie
Die konzeptionelle Entstehung dieses Wohnhauses beruht auf der symbiotischen Integration von Architektur, Landschaft und ferner Topografie. Der Entwurfsprozess begann mit einer präzisen visuellen Analyse – Satellitenbilder dienten dazu, wesentliche Blickachsen zu definieren, die auf markante Landmarken wie Schloss Leopoldskron, den Leopoldskroner Weiher, die Festung Hohensalzburg und das Untersbergmassiv ausgerichtet sind. Diese Sichtbezüge bestimmten nicht nur die Orientierung, sondern prägten die gesamte räumliche Strategie des Projekts.
IRäumliche Organisation
Der daraus entwickelte Grundriss entfaltet sich als fließende, organische Geometrie, dreidimensional ausgeformt, um Bewegung und Blick gezielt zu choreografieren. Die Architektur versteht sich nicht als statisches Objekt, sondern als räumliches Instrument, das eine Abfolge von Perspektiven inszeniert. Frei geformte, tief ausgearbeitete Fensterlaibungen fungieren als präzise kalibrierte visuelle Filter – sie rahmen das Erhabene, blenden das Alltägliche aus und schärfen so die Wahrnehmung des Kontextes.
Die Komposition besteht aus zwei langgestreckten Baukörpern, die leicht gegeneinander verschoben sind und dadurch einen zentralen Zwischenraum erzeugen. Dieser Raum ist mehr als eine Leerstelle; er wirkt als Übergangs- und Schwellenzone. Im Eingangsbereich führt die Gegenüberstellung von Neben- und Hauptbaukörper zu einer räumlichen Verdichtung, die den Besucher durch ein bewusst gesteuertes Zusammenspiel von Verengung und Öffnung leitet. Der untere Baukörper öffnet sich großzügig zum Garten und gibt den Blick auf ein skulpturales Wasserelement sowie eine außenliegende Wendeltreppe frei – beide verankern den Außenraum und stärken die räumliche Kontinuität.
Auf Erdgeschossebene verschränken sich Architektur und Natur. Sorgfältig ausgearbeitete Geometrien und eine fein abgestimmte Landschaftsgestaltung schaffen eine wohnliche Atmosphäre introspektiver Offenheit, in der die Innenräume visuell und materiell mit dem Garten und dem fernen Horizont verbunden bleiben. Die Blickachsen erstrecken sich ungehindert von den Innenräumen zum Leopoldskroner Weiher und zur alpinen Kulisse und verweben ein vielschichtiges Erlebnis von Intimität und Weite.
ILandschaftsarchitektur
Der Außenraum fungiert zugleich als Erweiterung und als vermittelnde Ebene – er vermittelt zwischen der gebauten Struktur und dem natürlichen Terrain. Ein reflektierendes Wasserbecken, das auf den benachbarten natürlichen Weiher ausgerichtet und leicht erhöht angeordnet ist, erzeugt einen visuellen Dialog horizontaler Ebenen. Die architektonische Promenade wird durch die außenliegende Wendeltreppe bereichert, welche die räumliche Verflechtung von vertikalen und horizontalen Bewegungen intensiviert.
Das Obergeschoss trägt das zentrale Anliegen des Projekts weiter: eine kontinuierliche Wechselbeziehung zwischen Innen- und Außenraum. Großzügige Terrassen begleiten die Wohnbereiche – eine öffnet sich zum panoramatischen Ensemble aus Schloss, Festung und Weiher, die andere bietet eine introvertiertere, kontemplative Raumerfahrung. Der Erschließungsweg beschreibt eine ringförmige räumliche Sequenz, die Innenräume und ihre äußeren Entsprechungen über gezielt gesetzte Lufträume und axiale Bezüge miteinander verknüpft.
IMaterialpalette
Aus material- und konstruktiver Sicht basiert das Wohnhaus auf einer Holzrahmenkonstruktion, die mittels CNC-Frästechnik hochpräzise gefertigt wurde. Die tragenden Holzelemente sind mit naturbelassenen Holzpaneelen verkleidet, während die Gebäudehülle eine leistungsstarke Wärmedämmung aufweist, die nahtlos in den Holzaufbau integriert ist. Die Fassade ist mit einer Polyurea-Beschichtung versiegelt – einer widerstandsfähigen, monolithischen Oberfläche, die üblicherweise im zoologischen Bereich eingesetzt wird und hier aufgrund ihrer haptischen Robustheit sowie ihrer feinen, organischen Textur gewählt wurde. Sie korrespondiert mit dem ländlichen und naturnahen Charakter des Ortes.
Das Projekt verkörpert einen stillen Radikalismus – in dem Form zur Landschaft wird und Architektur sich als präzise justiertes Medium zur Wahrnehmung der Natur versteht. Es ist ein Haus nicht nur an einem Ort, sondern aus ihm heraus gedacht: sensibel abgestimmt auf Ausblicke, Topografie und die Rhythmen des Lichts.
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