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Lechner & Lechner
Architects
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
STRATEGIE
Wie in der Einleitung bereits kurz umrissen, bildet der Verkehr am Flussraum ein zentrales Thema. Infolge- dessen ist unserer Meinung nach keine zukunftsweisende Strategie für den Flussraum realisierbar, ohne einen Standpunkt zu diesem Thema zu entwickeln. In der Abbildung im Hintergrund sind die Hauptver- kehrsstraßen der Nord-Süd-Verbindung durch die Stadt am Flussraum dargestellt. Auf der nachstehenden Doppelseite befindet sich ein Übersichtsplan über den Verkehr.
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Ein gründerzeitliches Wohnhaus wird in seiner bestehenden Struktur weitergebaut und behutsam transformiert. Ausgangspunkt ist ein Dachraum, dessen Ausbau bereits in der ursprünglichen Planung angelegt war, jedoch nie realisiert wurde. Die Transformation setzt an dieser latenten Anlage an und versteht den Eingriff nicht als Ergänzung, sondern als Fortschreibung der
vorhandenen Logik. Die primäre Dachkonstruktion – Sparren, Bundträme, Zangen und Stützen – bleibt vollständig erhalten und wird als tragendes und zugleich räumlich prägendes Gerüst freigelegt. Neue Bauteile werden so eingefügt, dass sie sich in diese Struktur einschreiben, ohne ihre Lesbarkeit zu beeinträchtigen.



Die innere Organisation des Dachraums erfolgt durch das gezielte Herauslösen untergeordneter Einbauten und die präzise Setzung neuer Raumkörper. Diese definieren die notwendigen Funktionen – Erschließung, Sanitärbereiche und Nebenräume – und lassen gleichzeitig die übergeordnete Dachstruktur als durchgängigen Raum erfahrbar. Die Eingriffe bleiben dabei bewusst
additiv und reversibel gedacht: leichte Trennstrukturen, klare Fügungen und eine zurückhaltende Materialität differenzieren Alt und Neu.Die Belichtung folgt dem Prinzip der Integration statt der Addition. Anstelle heterogener Gaupen wird die Dachfläche durch eine Serie kleinmaßstäblicher, dachbündiger Öffnungen präzise perforiert. Diese liegen in der Ebene der Dachhaut,




reduzieren die äußere Erscheinung auf ein Minimum und erzeugen im Inneren differenzierte Lichtstimmungen. So bleibt die homogene Dachlandschaft als zusammenhängende Fläche erhalten, während sich im Inneren eine vielschichtige räumliche Qualität entfaltet. Die konstruktive Ertüchtigung erfolgt als zweite, kaum sichtbare
Schicht innerhalb der bestehenden Struktur.Dämmung, Hinterlüftung und brandschutztechnische Maßnahmen werden so integriert, dass sie die Erscheinung des Daches nur minimal verändern und die Proportionen sowie die Geometrie des Baukörpers erhalten bleiben. Die Dachhaut wird in Materialität und Farbigkeit an den Bestand angeglichen und als ruhige,

zusammenhängende Fläche weitergeführt.Im Inneren setzt sich die Strategie der behutsamen Transformation fort. Das historische Treppenhaus bleibt in seiner räumlichen und materiellen Qualität erhalten und wird lediglich durch gezielte Maßnahmen ertüchtigt. Bestehende Türen werden weiterverwendet, ergänzt und in neue Zusammenhänge überführt. Die Eingriffe konzentrieren sich auf das technisch Notwendige, während die vorhandene Substanz als identitätsstiftendes Element lesbar bleibt. Das Tiefparterre wird durch minimale Eingriffe neu aktiviert. Bestehende Raumstrukturen werden aufgenommen, punktuell geöffnet und neu organisiert. Neue Nutzungen entstehen
nicht durch grundlegende Umformung, sondern durch präzises Weiterbauen im Bestand: Niveauanpassungen, gezielte Ergänzungen und das Weiterverwenden vorhandener Bauteile führen zu einer Transformation, die sich aus dem Bestand heraus entwickelt. Das Projekt versteht Verdichtung nicht als Maximierung, sondern als Weiterentwicklung vorhandener Potenziale. Durch das Freilegen, Ordnen und Ergänzen entsteht zusätzlicher Raum, ohne die charakteristische Struktur des Hauses zu überformen. Alt und Neu treten dabei nicht in Konkurrenz, sondern bilden eine gemeinsame, kontinuierliche Schicht – eine Architektur, die aus dem Bestand heraus weitergedacht wird.
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